Raus in die Natur

Wildnis-und Naturpädagogik für Kindergarten und Grundschule

                                                              Ua Mau ke Ea o ka Aina I ka Pono

                               “Das Leben des Landes wird erhalten durch die Gesundheit des Menschen.”

Diese wildnispädagogische Fortbildung hat das Ziel, sinnliche und körperbezogene Spiele und

Wahrnehmungsübungen in der Natur kennenzulernen, um diese für die Entwicklung von Kindern wie auch ganzen Gruppen dienlich zu machen.

Die Wildnispädagogik selbst basiert auf sehr alten und teilweise bis heute tradierten Weisheiten und Weisen der Naturvölker. Doch was ist deren Relevanz für unsere heutige Zeit? Warum ist dies so wichtig für die Kinder und deren Heranwachsen?

Was diese Völker wussten (und teilweise bis heute noch kultivieren), ist, dass wir in der Natur nicht

ausschließlich den Verstand aktivieren und füttern, sondern zudem auch unsere emotionale und körperlich-sinnliche Intelligenz fördern und ausprägen. Und genau dieses Wissen brauchen die Kinder, um sich ganzheitlich und gesund entfalten und heranwachsen (kennenlernen) zu können. Genau diese Erfahrungen, die die Natur bietet, öffnen eine ganzheitliche Wahrnehmungs- und Erfahrungswelt, die hilft, die eigenen Talente und Stärken zu entdecken und mit Begeisterung zu erkunden.

 

Die Fortbildung vermittelt hierzu die wichtigsten Werkzeuge und Methoden, um Kinder (wieder) zur Natur hinzuführen, ihre Beziehung zu ihr zu vertiefen und damit die kindliche Entwicklung und das kreative Potential ganzheitlich und nachhaltig zu fördern.

Hierzu werden wir an diesem Tag gemeinsam ein Feuer natürlich entzünden und hüten. So lernen wir mehr über die Kunst des Feuermachens und nutzen dies über den Tag für eine gemeinsame Wildnisküche mit Getränken und Nahrung.

Darüber hinaus erlernen wir Sinnesübungen und Spiele, die ein tieferes zu Hause- Gefühl in der Natur, sowie ein stärkeres Vertrauen in die eigene Wahrnehmung fördern.

Gleichzeitig stärken diese Spiele das Gemeinschaftsgefühl und können so die Kinder mehr als Gruppe verbinden.

Somit werden wir (euch) Übungen mit auf den Weg geben, die einfach und mit wenig Mitteln auf Wander- oder Projekttagen und sogar im Alltag anzuwenden sind.

All diese Sinnesübungen hindurch begleitet uns die Frage:

„Was bedeutet es, den Kindern und Jugendlichen, mit denen wir arbeiten, zu vertrauen?“

 

In dieser Fortbildung werden wir also auch unsere Haltung beleuchten,

aus der heraus wir auf Kinder und Jugendliche zugehen und zudem näher erspüren, wie diese Haltung sowohl unsere eigene Arbeit, wie auch deren Entfaltung beeinflusst.

Wir lernen hier als weitere Methode auch den „Geist des Coyoten“ und damit die Kunst des Fragenstellens kennen, um so Neugierde und Begeisterung zu wecken, sowie selbstständiges und selbstbestimmtes (Er)forschen anzuregen.